Business Continuity im Jahr 2025: Warum herkömmliche Backups gegen moderne Bedrohungen versagen

Herkömmliche Backups – manuelle Kopien, ein einzelner Server oder eine Ein-Cloud-Lösung – reichen nicht mehr aus. Moderne Ransomware zielt mittlerweile auf Backups selbst ab. Jurisdiktionsrisiken durch Gesetze wie den US-amerikanischen CLOUD Act bedeuten, dass sogar Daten, die in Europa auf US-amerikanischen Plattformen gespeichert sind, zwangsweise offengelegt werden können. uropäische Vorschriften wie die DSGVO, NIS2, und das Schrems II-Urteil verlangen den Nachweis von Resilienz und Datenhoheit. Störungen in Unternehmen und im öffentlichen Sektor in Europa – von Flughäfen bis zum Gesundheitswesen – verdeutlichen, was auf dem Spiel steht. Um auch 2025 betriebsbereit und konform zu bleiben, müssen Unternehmen unveränderliche, überprüfbare, standortübergreifende und souveräne Backup-Architekturen einführen. fragmentiX Quantum Safe Backup bietet Fragmentierung, Unveränderlichkeit und Souveränität, die für diese Herausforderungen entwickelt wurden.

Die veraltete Annahme: „Ein Backup ist genug“

Viele Entscheidungsträger gehen immer noch davon aus, dass es ausreicht, eine Sicherung an einem anderen Ort aufzubewahren. Diese Annahme stammt aus einer Zeit, in der Bedrohungen zufällig auftraten. Heute agieren Angreifer strategisch. Die ENISA-Threat-Landscape dentifiziert Ransomware als eine anhaltende Top-Bedrohung, die zunehmend auf Wiederherstellungssysteme abzielt. Wenn Ihre Wiederherstellung auf einer einzigen Kopie basiert, wird diese Kopie zum ersten Ziel.

Manuelle Backups und Backups an einem einzigen Speicherort: Von vornherein zum Scheitern verurteilt

Manuelle Backups – das Kopieren auf externe Laufwerke oder in Ad-hoc-Archive – sind von Natur aus unzuverlässig. Sie hängen von der Disziplin, Konsequenz und Kontrolle von Menschen ab. Automatisierte Backups an einem einzigen Speicherort (einem Server, NAS oder Cloud-Bucket) zentralisieren das Risiko. Berichte über Sicherheitsverletzungen zeigen immer wieder, dass Unternehmen, die davon ausgingen, dass ihre Backups wiederherstellbar seien, erst dann eine Beschädigung oder Verschlüsselung entdeckten, als es bereits zu spät war.

Die Entwicklung von Ransomware: Von der Verschlüsselung zur Sabotage von Backups

Ransomware hat sich über die einfache Verschlüsselung hinaus weiterentwickelt. Angreifer suchen, beschädigen oder löschen nun Backups, löschen Snapshots und manipulieren Wiederherstellungskataloge, bevor sie die Verschlüsselung auslösen. Die Wiederherstellungsphase wird dadurch erschwert. Die Leitlinien der CISA und ENISAs Technical Implementation Guidance gemäß NIS2 empfehlen beide unveränderliche und Offline-Speicher als wesentliche Gegenmaßnahmen.

Cloud-Abhängigkeit und rechtliche Risiken: Wenn Daten nicht wirklich Ihnen gehören

Öffentliche Cloud-Speicher bieten Komfort und Langlebigkeit – aber keine Souveränität. Zwei große Risiken bestehen weiterhin:

  1. Ausfälle und Abhängigkeiten von Anbietern: Im September 2025 legte eine Ransomware-Attacke europäische Flughäfen lahm, und zeigte, wie Ausfälle von Drittanbietern sich auf kritische Systeme auswirken können. Ausfälle bei großen Cloud-Anbietern haben denselben Effekt gezeigt: Wenn die Wiederherstellung von einer einzigen Plattform abhängt, werden Ausfallzeiten geschäftskritisch.
  2. Gerichtsbarkeit nach US-Recht: Die CLOUD-Act erlaubt es US-Behörden, Anbieter zur Offenlegung der von ihnen kontrollierten Daten zu zwingen, selbst wenn diese in der EU gespeichert sind. Dies schafft Risiken für europäische Unternehmen, die US-basierte Dienste nutzen.

Frühere Vorfälle wie der Ransomware-Angriff auf die irische Gesundheitsbehörde (HSE) haben gezeigt, wie die Unfähigkeit zur sicheren Wiederherstellung ganze nationale Infrastrukturen lahmlegen und Millionen an Kosten für die Behebung verursachen kann.

Regulatorischer Druck in Europa: NIS2, DSGVO, Schrems II

Backup-Resilienz ist mittlerweile eine regulatorische Anforderung in Europa. Gemäß der DSGVO, sind Datenintegrität und -verfügbarkeit obligatorisch. Wenn Daten nicht schnell wiederhergestellt werden können, riskieren Unternehmen Verstöße gegen die Compliance-Vorschriften. Die NIS2-Richtlinie verlangt von wesentlichen und wichtigen Unternehmen, dass sie auch im Falle eines Angriffs die Geschäftskontinuität aufrechterhalten. Die Leitlinien der ENISA legen technische Maßnahmen wie Unveränderbarkeit und Isolierung für kritische Daten fest. Das Schrems II -Urteil hat die Messlatte noch höher gelegt, indem es das EU-US-Datenschutzschild für ungültig erklärt hat und zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für Daten verlangt, die bei ausländischen Anbietern gespeichert sind. In diesem Umfeld sind der Standort und der rechtliche Rahmen Ihres Backup-Anbieters ebenso wichtig wie die Stärke der Verschlüsselung.

Anforderungen an eine moderne Backup-Strategie

Um den heutigen technischen, rechtlichen und betrieblichen Herausforderungen gerecht zu werden, muss eine moderne Backup-Architektur folgende Anforderungen erfüllen:

  • Souveränität: Daten werden in EU-kontrollierten Umgebungen gespeichert, wodurch das Risiko ausländischer Rechtsrisiken minimiert wird.
  • Isolierung und Unveränderlichkeit: Wiederherstellungsdaten sind vor Änderungen oder Löschungen durch Angreifer geschützt.
  • Geografische und Anbieter-Diversität: Vermeidung von Abhängigkeiten von einem einzigen Anbieter oder lokalen Anbietern.
  • Überprüfbarkeit: Regelmäßige Integritätsprüfungen und Wiederherstellungsübungen.
  • Post-Quantum-Vertraulichkeit: Schutz auch dann, wenn klassische Verschlüsselung angreifbar sein könnte.

Diese Grundsätze spiegeln die Empfehlungen von ENISA und CISA wider und bilden die Grundlage für eine widerstandsfähige, konforme Datenschutzstrategie. Sie werden durch die fragmentiX Quantum Safe Backup -Lösung vollständig umgesetzt – ein sicheres, automatisiertes System, das Souveränität, Automatisierung und quantensicheren Schutz kombiniert, um die Geschäftskontinuität unter allen Umständen zu gewährleisten.

Von Redundanz zu Souveränität: Die fragmentiX Quantum Safe Backup-Lösung

fragmentiX Quantum Safe Backup ist die einfache, souveräne Antwort auf moderne Datenschutzrisiken. Es schützt Ihre Daten vor Ransomware, Insider-Bedrohungen und unbefugtem Zugriff – automatisch und ohne komplexe Betriebsabläufe.

Ein automatisiertes Backup wird lokal erstellt, dann verschlüsselt, fragmentiert und von einer in Österreich hergestellten fragmentiX-Appliance verteilt. Jedes Fragment wird bei zwei unabhängigen EU-Cloud-Anbietern und einem in Kanadagespeichert, wobei alle Objekte gesperrt sind, um eine Bearbeitung, Löschung oder Verschlüsselung zu verhindern. Dank seiner informationstheoretisch-sicheren (ITS) Architektur, enthält kein einzelnes Fragment nützliche Informationen, und kein Anbieter oder Angreifer kann Ihre Daten jemals rekonstruieren.

Das System besteht aus bewährten europäischen Komponenten – fragmentiX Appliances, SEP sesam Software aus Deutschland, und DELL PowerEdge-Server – und bietet eine vollautomatische, quantensichere Sicherung, die nicht verändert oder kompromittiert werden kann.

fragmentiX Quantum Safe Backup macht Resilienz einfach: souverän, überprüfbar und vollständig unter Ihrer Kontrolle.

Fazit

Im Jahr 2025 sind herkömmliche Backups – manuell, mit einem einzigen Zielort oder nur in der Cloud – unzureichend gegen gezielte Angriffe, Ausfälle und rechtliche Risiken. Europäische Unternehmen müssen Backup-Architekturen einführen, die von einer Kompromittierung ausgehen, Integrität durchsetzen und Souveränität garantieren. fragmentiX Quantum Safe Backup bietet einen klaren Weg in die Zukunft: Fragmentierung, Unveränderlichkeit, Souveränität und Überprüfbarkeit statt blindes Vertrauen.

Machen Sie den ersten Schritt

Sichern Sie Ihre Daten, bevor es zu spät ist. Kontaktieren Sie fragmentiX, um zu erfahren, wie ein Quantum Safe Backup ihr Unternehmen mit souveräner, quantenresistenter Ausfallsicherheit schützen kann.

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